Wir machen die Folgen des Klimawandels für Korallen sichtbar
Veröffentlicht 01.09.2026
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Die Stiftung Marilles arbeitet gemeinsam mit Observadores del Mar daran, Korallenvorkommen im Balearenmeer zu erfassen und die Auswirkungen des Klimawandels auf diese Arten zu erkennen. Korallen spielen eine entscheidende Rolle für das Gleichgewicht der marinen Ökosysteme.
Im September und Oktober finden in Tauchzentren auf allen Baleareninseln die OdMClimate-Bestandsaufnahmen statt. Dabei wird untersucht, ob die Korallen im Balearenmeer bereits Anzeichen klimabedingter Schäden aufweisen. Gleichzeitig sind alle, die beim Tauchen oder Schnorcheln Korallen entdecken, dazu aufgerufen, diese zu fotografieren und die Bilder auf der Plattform Observadores del Mar hochzuladen. So können weitere Vorkommen erfasst werden.
Zu den Korallenarten, die im Balearenmeer vorkommen, gehören:
Rasenkoralle (Cladocora caespitosa): Diese Steinkorallenart ist im Mittelmeer endemisch und kommt bereits in geringen Wassertiefen vor.
Weiße Gorgonie (Eunicella singularis): Die Weichkoralle besiedelt lichtarme Hartböden in einer Tiefe von 10 bis 30 Metern.
Farbwechselnde Gorgonie (Paramuricea clavata): Die Hornkoralle kommt in größeren Tiefen vor als die Weiße Gorgonie und kann bis zu einem Meter hoch werden.
Edelkoralle (Corallium rubrum): Lebt auf felsigem Meeresgrund in Tiefen zwischen 30 und 200 Metern.
Den Zeitplan der Bestandsaufnahmen finden Sie hier.