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Umweltorganisationen fordern Maßnahmen zur Reduzierung von Kollisionen zwischen Schiffen und Walen

Veröffentlicht 16.07.2024

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Umweltorganisationen fordern Maßnahmen zur Reduzierung von Kollisionen zwischen Schiffen und Walen

Schiffskollisionen sind die häufigste vom Menschen verursachte Todesursache für die beiden größten Walarten im Mittelmeer: den Pottwal und den Finnwal. Deshalb haben zehn Umweltorganisationen – darunter die Stiftung Marilles – die Veranstaltung „Die Rolle der Geschwindigkeitsreduktion von Schiffen beim Schutz großer Wale im Mittelmeer-Walmigrationskorridor“ ins Leben gerufen. Diese fand am 9. Juli unter der Teilnahme unseres Kollegen Pablo R. Ros in der Fundación Biodiversidad statt.  

Diskutiert wurde die Notwendigkeit, dass der Verwaltungsplan für den Walmigrationskorridor, der derzeit entwickelt wird, Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung beinhaltet. Dies würde nicht nur das Risiko von Kollisionen mit Walen verringern, sondern auch die Unterwasserlärmbelastung reduzieren. 

Teilnehmer*innen 

Neben Vertreter*innen des Ministeriums für Ökologische Wende und Demografische Herausforderungen nahmen zahlreiche Meeresschutzorganisationen und Reedereien teil. Die Initiative und die entsprechende Forderung wird von der Stiftung Marilles sowie den folgenden neun Organisationen unterstützt: Alnitak, ClientEarth, Ecologistas en Acción, Greenpeace Spanien, Gob Mallorca, Save the Med Foundation, Oceana in Europe, OceanCare und WWF. 

Eine Aufzeichnung der Veranstaltung ist hier zu finden.